Sonntag, 22. Juli 2012

5 Aspekte, die mir an Skyrim (The Elder Scrolls V) missfallen

Zuallererst muss ich natürlich sagen, dass es sich bei Skyrim vom Hersteller Bethesda um eines der besten Spiele der letzten Jahre handelt. Die Grafik ist atemberaubend, zahlreiche Haupt- und Nebenquests sorgen für nahezu unendlichen Spielspaß (ich habe nicht einmal die Hälfte aller Aufgaben erledigt) und auch die individuelle Entwicklungsmöglichkeit der eigenen Spielfigur sucht noch Ihresgleichen.
Allerdings gibt es auch einige Aspekte, die bei genauerem Hinsehen (vor allem bei mir) starkes Kopfschütteln auslösen.
 
   1.
Der Kampf

Zu Beginn läuft die kriegerische Auseinandersetzung mit anderen Skyrim-Bewohnern noch relativ flüssig ab. Wenn man währenddessen jedoch einen Heil-/Zaubertrank zu sich nehmen oder den Zauberspruch wechseln (besonders lästig!) will, muss man das Geschehen unterbrechen und sich im langen Drop-Down-Inventar auf die Suche nach dem richtigen Elixier machen. Zu allem Überfluss sind die Gegenstände alphabetisch geordnet. Dadurch wird nicht nur der Fluss im Kampf unterbrochen, sondern es geht zusätzlich einiges an Spielzeit d’rauf.  Da lobe ich mir doch die einfache Steuerung bei der Diablo- oder World of Warcraft-Serie.
Inventar = Fail! 

  2. Die Drachen

Eines vorweg: Drachen sind toll! Die Drachen in Skyrim sind noch besser!

Quelle: http://elderscrolls.wikia.com
 Abgebildet: Toller "Frost Dragon"!

Aber: Müssen es denn gleich so viele sein?
Ich habe wichtige Quests von The Elder Scrolls V mit zwei unterschiedlichen Charakteren (Imperial & Breton by the way) durchgespielt und ab dem ersten Besuch bei den „Greybeards“ wimmelt es im ganzen Land vor lauter fliegenden, feuerspeienden Echsen. Mir bleibt also nur die Wahl zwischen einer Flucht oder langwierigen Kämpfen. Die Eliminierung Alduins hat an der Situation übrigens nichts geändert.
Fazit: Ich empfehle einen Luft-/Kammerjäger! 

  3. Der Esbern-Bug

Viele Spieler, einschließlich mir, mussten Bekanntschaft mit einem essenziellen Spielfehler bei Esbern machen. Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Protagonisten des Hauptquests. Durch ihn lernt man einiges über die Vergangenheit der Blades sowie der Thalmor. Es gibt nur ein kleines Problem: Er spricht nicht. Ja. Die Sounddatei wird bei einigen (vielen) Skyrim-Versionen nicht abgespielt. Es gibt zwar bereits einige Wege, diesen Fehler zu beheben, aber lästig ist dieser Aspekt trotzdem (vor allem da es der Hauptquest ist – ansonsten bin ich bei Bugs nicht allzu empfindlich, wirklich).
Schlussbemerkung: Esbern, sprich endlich zu mir!

Eine Hilfe zur Fehlerbehebung:

     


  4. Keine Konsequenzen

Skyrim lässt dem Spieler viele Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten und das finde ich prinzipiell gut!
Als weniger toll erweist sich, aus meiner Sicht, allerdings, dass man für gewisse (Un)Taten keine ernsthaften Konsequenzen zu erwarten hat.
Ein Beispiel: Der Spieler löscht (natürlich durch einen fatalen Unfall ;)) eine halbe Stadt aus. Er zahlt ein paar 1000 Goldstücke Strafe und alles ist wieder beim Alten. Sogar die Angehörigen der Opfer unterhalten sich in Zukunft freundlich mit dem Täter. Also entweder waren die Programmierer faul oder es wurde eine versteckte Kritik an unserer (kapitalistischen) Gesellschaft in Skyrim untergebracht.
Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, darf er sich gerne bei den Kommentaren austoben.

        5. Die Spinnen

Ich gehe (im First-Person-View!) durch einen schönen Wald, die Sonne scheint auf die herbstlich roten Blätter, ein Fuchs kreuzt meinen Weg und das Leben ist schön. Auf einmal höre ich es hinter mit verdächtig vielbeinig rascheln. Nichts ahnend drehe ich mich um:

Ahhhhhhhhh!

Es ist nach 6 Monaten immer noch ein Schock, der meine Körperhärchen zum Stehen bringt. Und ich finde das gemein!
Auch nicht lustig:




Fazit: Auf jeden Fall ein Kammerjäger!

Abschließend muss ich natürlich noch einmal hinzufügen, dass ich Skyrim liebe! Dies sind bisher die einzigen Punkte, die mich wirklich stören. Das Spiel ist im Übrigen allein wegen der Daedra-Quests einen Blick wert.

Gute Nacht!
D. S.

Kommentare:

  1. Sehr schöner Test :) kein Spiel ist perfekt. Wenn man aber Spiele des gleichen Genre anschaut, hat Skyrim mit seinen Fehlern dennoch einen hohen Wiederspielwert und ist mit seinen vielen Möglichkeiten ein absolut lohnenswerter Titel.

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  2. Stimmt. Mir ist schon bewusst, dass sich viele Bugs auch gerade deshalb eingeschlichen haben, weil die Welt von Skyrim hoch komplex ist. Tja, die Fehler halten einen ja trotzdem nicht davon ab, süchtig zu werden ;).

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  3. Sehr schöner Blog und sehr schöner Beitrag :D Skyrim ist auch ein meiner Liebsten Spiele, wie man vielleicht auch auf meinem Blog nachlesen kann ;D wäre nett wenn du mal vorbeischauen könntest wenn du möchtest. http://thecreepycsgames.blogspot.de

    Lg TheCreepycs

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