Montag, 30. September 2013

Game City 2013 - ein Resumé

Bei Game City handelt es sich um das größte Gaming-Event Österreichs. Als alteingesessene Zockerin musste ich mir das Spektakel im Wiener Rathaus einmal selbst aus nächster Nähe ansehen.


Der Eintritt zur Spielemesse ist gratis, wobei sich Personen, die über 16 bzw. 18 Jahre alt sind, trotzdem anstellen und einen Ausweis vorzeigen müssen, wenn sie die Bereiche mit den "blutrünstigen" Games betreten wollen.

Was kann man als Besucher der Game City erwarten?

Auf den ersten Blick sind mir leider nicht die technischen Neuheiten, sondern eher die Fülle an Besuchern ins Auge gestochen. Ich bin zwar kurz dazugekommen, Diablo 3 auch einmal mit Controller und als Hexendoktor zu spielen, aber bei den richtig interessanten Games war mir einfach die Wartezeit (im Durchschnitt 1 Stunde) zu lang.
Der in rotes Licht getauchte Bereich ab 18 war im Übrigen ziemlich klein, aber trumpfte dafür mit einem großen Bildschirm inklusive interessantem Preview des Spiels Dead Rising 3 - was mich ehrlich gesagt ziemlich neugierig gemacht hat - auf. Bei Bedarf konnte man sich auch auf den neuesten Tablets im "Wischen" üben und sowohl mit als auch ohne Tastatur einige Funktionen testen.
Abgesehen von eingen Beschränkungen, hatte ich aber das Gefühl, dass das Programm der Game City eher auf Kinder und ganze Schulklassen zugeschnitten ist (was sich auch am Altersdurchschnitt bemerkbar gemacht hat).

Hier noch einmal die Zusammenfassung meines Besuchs in Bildern.

Im Eingangsbereich konnte man sein Wissen zur PC-Hardware erweitern:




Wer einen Sitzplatz ergattern konnte, durfte außerdem einige Brettspiele testen ("Pandemie" hätte ich wirklich gerne ausprobiert):



Im Hof tummelten sich Schwertkämpfer und ein Mensch in roter Ganzkörperstrumpfhose mit Hut:



Seltener Anblick - ein freier Sitzplatz beim Rennspiel Dirt 3:



Fazit

Obwohl die Game City sicher Interessantes zu bieten hat und mit der einen oder anderen Neuheit auftrumpft, geht die Freude am reichhaltigen Angebot auf Grund des großen Menschenandrangs verloren. Meiner Meinung nach ist das Rathaus mit seinen verwinkelten und zum Teil engen Räumlichkeiten nicht wirklich für eine Messe dieses Kalibers geeignet.

Obendrein wurde ich im Rathaus von einem wilden Pac-Man angefallen.

Wahrscheinlich täte es der Game City gut, wenn sie zukünftig in den großzügig angelegten Hallen des Messezentrums stattfinden würde.
Personen, die wirklich mehr als 1 - 2 Spiele/Geräte testen wollen, sollten sich am Freitag zur Veranstaltung begeben.

D. S.

P. S.: Auf der Messe selbst habe ich übrigens "Intel-Gummibärchen", einige Prospekte, eine Stofftasche, Kugelschreiber, ein Pick-Up sowie einen kostenlosen Eistee ergattert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen